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Der Feuerwehrschutzanzug

 

 

 

   

 

Ein Feuerwehrmann schützt sich mit seiner Persönlichen Schutzausrüstung vor den äußeren Gefahren einer Einsatzstelle. Diese muss der EU-Norm entsprechen.

Zu dieser gehören:

  • Schutzanzug
  • Sicherheitsschuhwerk
  • Schutzhelm
  • Schutzhandschuhe
  • Feuerwehrhaltegurt

Der Schutzanzug besteht mindestens aus einer Jacke (Baumwolle) sowie einem Koller (Polyurethan) mit 2 Reflextreifen auf der Vorderseite und der reflektierenden Aufschrift "FEUERWEHR" auf der Rückseite.

Das Sicherheitsschuhwerk besteht aus Stiefeln (meist Leder), mit besonders starkem Profil, welche mit Stahlkappen und einer Öl resistenten, durchtritt- und rutschsicheren Sohle versehen sind. Dabei ist darauf zu achten, dass die Schutzhose über den Stiefeln getragen werden kann, so dass von oben nichts in die Stiefel hinein fallen kann.

Der Schutzhelm soll den Kopf gegen herabstürzende Gegenstände und umherfliegenden Teilen schützen und ist deshalb auch bei jedem Einsatz zu tragen. Er besteht zumeist aus Aluminium, GFK oder Duroplast. Er ist mit einem Visier zum Schutz vor Splittern und mit einem Nackenschutz (meist aus Leder) ausgestattet.

Die Schutzhandschuhe unterscheidet man in zwei Gruppen:

  1. Die feuerfesten Schutzhandschuhe der Feuerwehr. Sie bestehen meist aus Nomex, einem feuerfesten Material. Dieses hält Temperaturen von bis zu 500°C kurzzeitig stand.

  2. Die schnittfesten Schutzhandschuhe der Feuerwehr. Sie bestehen aus extrastarkem Rindsleder. Vorzugsweise werden diese bei Hilfeleistungseinsätzen getragen. Sie sind mit  einer Verstärkung im Bereich der Handballen, des Daumens, der Handinnenseite und der Pulsadern versehen.

Der Feuerwehrhaltegurt Dient bei Übungen oder im Einsatz ausschließlich zur Eigensicherung des Feuerwehrmannes/der Feuerwehrfrau.